FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski, GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard, Museumsdirektor Manuel Neukirchner und Dr. Detlef Timpe, Schul- und Baudezernent Kreis Unna.

17.08.2017

Historischer Spielball für das Deutsche Fußballmuseum

Das Deutsche Fußballmuseum hat ein neues, fußballhistorisch bedeutsames Exponat erhalten: Direktor Manuel Neukirchner nahm am Mittwoch den Spielball aus dem entscheidenden Qualifikationsspiel für die WM 1966 zwischen Schweden und Deutschland entgegen.

In der Begegnung vom 26. September 1965 debütierte der damals 20-jährige Franz Beckenbauer im Trikot der Nationalmannschaft und startete seine einzigartige Weltkarriere. Gleichzeitig feierte Uwe Seeler nach monatelanger Verletzungspause mit seinem 2:1-Siegtreffer ein glanzvolles Comeback und ebnete damit der deutschen Mannschaft den Weg zur Weltmeisterschaft in England.

Manuel Neukirchner: „Wenn sich hinter einem Ausstellungsobjekt gleich mehrere spannende Geschichten verbergen, ist es von ganz besonderem Wert. So weist es über das eigentliche Ereignis hinaus, stellt Zusammenhänge her und macht Fußballhistorie unmittelbar erlebbar.“

Der Weg des Balls bis in die Ausstellung hat ebenfalls eine wechselvolle Geschichte: Zuletzt befand er sich in den Beständen des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen.

FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski sagte bei der Übergabe: „Wir stellen den Ball dem Deutschen Fußballmuseum gerne zur Verfügung. Hier erhält er einen würdigen Ort zur Aufbewahrung und lässt viele Menschen an einen besonderen Moment der Fußballgeschichte teilhaben.“

Ursprünglich hatte sich Hans Tilkowski das Spielgerät gesichert. Der damalige Nationaltorwart, der sich bis heute für karitative Zwecke engagiert, versteigerte vor einigen Jahren den Ball für eine großzügige Spende an die Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft (GWA) Kreis Unna.

GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard: „Bei uns lagerte der Ball lange Zeit in einer Kiste. Deshalb lag es nahe, ihn an den hiesigen Fußball-Landesverband zu übergeben. Wir freuen uns, auf diese Weise nun auch einen Beitrag zur tollen Ausstellung des Deutschen Fußballmuseums leisten zu können.“

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